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Sehnsucht nach der Zukunft – Heimweh nach der Fremde

backpacker

Ich packe meinen Rucksack und nehme mit…

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… ne Menge Sachen.

Bei diesem lustigen Spiel würde es keiner schaffen aus dem Kopf meinen Rucksack Inhalt aufzuzählen.

Wie schon angekündigt werde ich gute 2 Monate aus dem Rucksack leben müssen, das erste was mir dabei aufgefallen ist, es ist egal ob man einen Monat Backpacker ist oder 2 Jahre, die gleiche Anzahl an Prötteln muss mitgenommen werden.

Der „notwendige“ Inhalt ist im Laufe der letzten Monate stetig angewachsen, war ich anfangs noch der Meinung ich käme mit einem kleinen Rucksack aus, so hat mich auch hier die Realität und der Wunsch allseits gewappnet zu sein schnell wieder eingeholt.

Meinen ersten Rucksack, Marke „Gut und Günstig“ mit 70 Liter Fassungsvermögen, ging nach verzweifelten Versuchen meinen Hausstand darin zu verstauen, direkt wieder nach Amazon zurück.

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Ohne auch nur eine Unterhose oder Socke verstaut zu haben, war der Rucksack schon zu 3/4 gefüllt. Damit war der Versuch mit einem günstigen Modell das Abenteuer zu starten hinfällig und ich habe reflexartig die Rucksackvariante „Pax Kleiderschrank“ von Tatonka bestellt. Naja, Tatonka schimpft das Modell „Bison 90“ wobei die 90 hier, wer hätte es vermutet, für 90 Liter Fassungsvermögen steht. Mit dem Teil kann ich also notfalls doch noch Wüsten, Wälder und Gletscher durchwandern, wer weiß, vielleicht habe ich irgendwann mal Lust darauf. Haben war ja schon immer besser als brauchen. 😉

So sieht das gute Teil dann aus:

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Jetzt aber zum wichtigen Teil, was braucht man(n) denn so für die anstehende Tour? Kommt sicherlich auch ganz auf die persönlichen Vorlieben, Ansprüche und Zielgebiete an. Ich persönlich neige dazu, immer etwas mehr mitzunehmen als ich am Ende des Urlaubs dann wirklich brauche, lässt sich wohl leider nicht ändern. Da setzt sich das X Chromosom  irgendwie durch. 🙂

Hier meine Backpack Checkliste:

Technik & Zubehör:

Hier kommt schon einiges zusammen, bei einer Rucksackreise vor 20 Jahren wäre hier maximal ein Walkman mit Kopfhörern und ein Gameboy im Gepäck gewesen. 🙂 Da ich aber unterwegs bloggen und mit meinen Freunden und der Familie weiterhin in Kontakt bleiben möchte, geht kaum ein wenig am Notebook vorbei. Bei der größten und längsten Reise meines Lebens darf natürlich auch eine gute Kamera nicht fehlen und auf kleinen Inseln mit regelmäßigen Stromschwankungen sowie bei langen Flügen kann auch ein externer Akku nicht schaden. Der eBook Reader war ein Kompromiss, unterm Strich wiegt der schon weitaus weniger als zwei Zeitschriften, also auch hier Gewicht und Platz gespart.

Diverses:

Der Messenger Bag dient als Handgepäck für die Flugreisen und als Daypack für diverse Touren und Strandtage. Der Kameragurt erleichtert einfach den Transport der Kamera und ist saubequem. Die Taucherbrille und den Schnorchel werde ich sicherlich öfters brauchen, fliegt aber dennoch als erstes raus sofern ich keinen Platz habe. Die Rucksackhülle braucht man schon alleine um den Rucksack als Fluggepäck aufgeben zu können. Die Autohalterung ist für die 3000 KM Reise von Cairns nach Sydney gedacht (Handy = Navi). Die wasserdichte IPhone Hülle sollte selbsterklärend sein, Foto Spass am Beach und beim schnorcheln. Die Jutetaschen werden für Gänge zur Wäscherei wichtig. 🙂

 Ausweise und Dokumente:

  • Reisepass
  • Impfpass
  • EC und Kreditkarte(n)
  • Führerschein und internationaler Führerschein
  • Hotelvoucher und Flugtickets
  • Biometrische Passbilder
  • Tauchschein, Tauchtauglichkeitsbestätigung, Tauch-Logbuch
  • ein wenig Bargeld

Gibt´s wenig zu zu sagen, jedes Dokument ist hier notwenig. Die Passbilder werde ich spätestens in Australien wieder brauchen.

Kleidung:

  • Wäschebeutel
  • 3 Paar Schuhe (Flip Flops, Canvas, Lauffschuhe)
  • 10 Paar kurze und lange Socken
  • 10 Unterhosen
  • 2 kurze Hosen
  • 2 lange Hosen
  • 2 Badehosen
  • 6 T-Shirts
  • 5 Polos
  • 2 Hemden (1 mal lang und 1 mal kurz)
  • 2 Sweatshirts

Hier musste ich die größten Kompromisse eingehen, so in etwa sieht mein Koffer auch aus, wenn ich ein verlängertes Wochenende nach Berlin fahre. Aussortieren, aussortieren, aussortieren und auf´s wesentliche konzentrieren. Das Ganze ist jetzt so geplant, dass ich halt problemlos 7 – 10 Tage ohne Wäscherei mal klar komme. Farblich sollte man so kombinieren das alles irgendwie zu allem passt (Geht nie so ganz).

Reiseapotheke und Waschzeug:

Traurigen Herzens lasse ich mir meine elektrische Zahnbürste zuschicken und nehme nur die – mit manueller Gangschaltung – mit. Die restlichen Sachen braucht man auch einfach und sehen bei einer längeren Reise nicht anders aus als bei einer Reise „2 Wochen Türkei All Inclusive“. Für Asien ist ein gutes und wirksames Mückenspray absolut notwendig, entweder vor Ort kaufen oder hier sich schlau machen (Oben habe ich mal eine brauchbare Variante verlinkt).

Beim heutigen Probepacken kam glücklicherweise keine Panik auf, alles passt rein, notfalls auch noch das ein oder andere Kleidungsstück oder Andenken was ich unterwegs kaufen sollte. Summa Sumarum liege ich Gewichtstechnisch bei 20 Kilo (+/- 2 Kilo)).

Was hab ich noch vergessen? Wenn euch was einfällt, immer her damit!

Posted from Lünen, North Rhine-Westphalia, Germany.

3 Kommentare

  1. Regenponcho – klein und leicht – oder regnet es da nicht?

  2. Wenn Du noch Gewicht sparen musst, könntest Du die externe HD durch 3-4 SD-Karten ersetzen, aber wem sag ich das…?
    🙂

  3. Habt ihr beide natürlich Recht mit. Den Regenponcho spare ich mir aber, weil die Regenfälle sicherlich überschaubar bleiben und ich dann lieber unter einem Dach die Zeit verbringe.

    Die SD Karten hab ich auch schon überlegt, aber ein paar 128 GB SD Karten kosten so viel 😀

Ihr habt was zu sagen? Dann los!

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