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Sehnsucht nach der Zukunft – Heimweh nach der Fremde

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Gili Air

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Nach zwei Tagen auf Gili Trallala war mir klar, tauchen ab dieser Insel gestaltet sich schwierig, nicht wegen nicht vorhandenen Tauchbasen (Die gibt´s hier mehr als genug) sondern aufgrund der Tatsache dass man jeden Abend mit den Leuten rausgeht und morgens nicht zeitig aus der Koje sich schälen kann, die Versuchung ist einfach zu groß.

Gili Air:

Also eine Weiterfahrt nach Gili Air organisiert. Gili Air ist die kleinste der Gili Inseln und liegt am nächsten an Lombok, ein paar nette Bar´s und Restaurant, schöne Strände und viele Tauchbasen, insgesamt eher Chill Island, keine große Partyszene aber auch nicht so verträumt die die mittlere Insel, Gili Meno, wo es außer ein paar Hotels, einsamen Stränden und vielen Honeymoonern einfach nichts gibt.

Bei der Suche nach einer möglichst günstigsten Überfahrt hat sich herausgestellt dass das buchen einer Schnorcheltour, die Mittags Pause auf Gili Air macht, die günstigste Variante ist, so konnte ich auch noch ein wenig schnorcheln. Der Vormittag über war sehr wolkig, demnach war ich der naiven Meinung mich nicht großartig eincremen zu müssen, den lieben langen Tag dann am Bootsrand gesessen, mich gut unterhalten, ein wenig geschnorchelt und sogar große Schildkröten gesehen und Abends dann die Rechnung kassiert, mein Rücken war Mr. Krabs! 😀

Auf Gili Air angekommen, bin ich mit meinem Marschgepäck dann auf Hotelsuche gegangen, nach ein paar Tagen günstiger Unterkunft durfte es jetzt mal wieder ein wenig bequemer zugehen. Trotz Nebensaison und allem Zusprechen der ehemaligen Mitbewohner, dass es kein Problem sei ein Hotel zu finden, wurde es dann doch ein Problem. Komplett durchgeschwitzt am fast anderen Ende der Insel dann doch noch eine Unterkunft, direkt an der Tauchbasis angeschlossen, gefunden.

Zufälligerweise hatte die Tauchbasis gerade ihre eigenen Bungalows gebaut, vor ein paar Tagen erst fertiggestellt, kam ich jetzt in die luxuriöse Position der erste Gast zu sein. Das Zimmer war allererste Sahne, ein Riesen Bett (7 Kissen auf dem Bett was per se die ein gutes Bett definiert! ;-)) , Süßwasser aus der Dusche (Was hier Luxus ist) und alles sehr sauber. Kostentechnisch befinden wir uns hier dann im oberen Bereich, 35 Euro die Nacht, inklusive Frühstück (Mit heißer Mieze!).

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Den Rest des Tages dann faulenzenderweise am Strand verbracht und Abends, auf Empfehlung der Besitzerin der Tauchbasis, im Scallywags Restaurant diniert. Ein ganz klein wenig höherpreisiger als der Rest, dafür war aber auch das Essen ein absoluter Traum. Es gab Tandoori Chicken  mit Reis, organic Salat (Apropos, Essen aus biologischem Anbau ist hier gerade richtig am kommen) und dazu ein Glas balinesischer Weißwein (den ich ohnehin unbedingt mal probieren wollte, war aber eher so lala (Dafür aber teuer)). Das Highlight war dann der Nachtisch, warmer Brownie mit Minzeis (Das Eis ist auf den Gilis auch unendlich super, glaubt man kaum)! Tolle Kombination kann ich euch sagen, was liebe ich gutes Essen. 🙂

Gesättigt bin ich dann Richtung Tauchbasis gestratzt, habe für den nächsten Tag direkt um 8 Uhr einen Tauchgang gebucht und bin zufrieden in meinem 7 Kissen Bett eingeschlafen.

Samstags dann zwei Tauchgänge gemacht, ganz nett, wenn auch nicht spektakulär. Schildkröten, Blaupunktrochen, big fat fucking murays, Clownfische, ein Wrack, das übliche eben.. Korallen ziemlich zerstört.. nicht wirklich viel Buntes zu entdecken. Erstmalig bei Sonnenschein ab- und bei Regen wieder aufgetaucht. Ihr seht, die Begeisterung hält sich in Grenzen. (Wiedermal komm ich zu dem Schluss, dass man nicht zum anderen Ende der Welt fliegen muss um tolle Dive Spots zu haben, bis dato schlägt nichts gesehenes das rote Meer). Beim Tauchausflug ein paar nette Leute kennengelernt und zum gemeinsamen Abendessen verabredet –> Scallywags (Wo ich natürlich auch mittags wieder war und einen saugeilen Früchtemüsli gegessen habe, Food Porn, just yummy yummy), alle anderen waren glücklicherweise ähnlich begeistert (Ihr wollt sicherlich nicht wissen was es dieses mal für mich gab, oder? Egal! Swordfish und Butterfish, beides gute Anfängerfische). Zum Abschluss gab es noch eine private Feuershow von Jessica, die damit mal ihren Lebensunterhalt bestritten hat! Kam mir schwer aus Thailand bekannt vor.  😀

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Sonntag ging es dann wieder Richtung Bali, genauer Ubud. To continue…

 

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