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Sehnsucht nach der Zukunft – Heimweh nach der Fremde

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Das Umland Sydneys

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Einen wunderschönen Samstag Abend meine verehrten Blog Leser!

Wegen einem akutem Motivationsproblem Nach einer kreativen Pause kommen heute endlich mal wieder News aus Sydney. Die letzten Wochen war ich relativ viel unterwegs, habe mein erstes Projekt in Lismore (Siehe Artikel „Arbeiten in Sydney“) erfolgreich abgeschlossen (Ich warte noch auf die Kundenzufriedenheitsanalyse, bin aber guter Dinge das ich mangelnde Englischkenntnisse mit professionellem Auftreten bei absoluter Ahnungslosigkeit kompensieren konnte und so ein überaus positiver Gesamteindruck hinterlassen werden konnte..) und habe, was wohl die wichtigste Frage aktuell sein dürfte, sowohl meine Kaution wieder als auch eine nette neue Bleibe gefunden. Die Mädels hier, welche übrigens – anders als ursprünglich vermutet – Australierinnen sind, sind super nett und scheinen mir es auch nicht übel genommen zu haben das ich etwas über die Australier im Allgemeinen hergezogen bin. (Wer konnte denn ahnen das es sich um Australierinnen handelt, ich war mir so sicher, wurde aber skeptisch als man mir einen etwas verwirrten Seitenblick auf die Frage: „Wo gefällt’s euch denn besser? England oder Australien?“ zuwarf) ANYWAY! Wohnung gut, Bewohner gut, alles gut. Die Suche nach einer langfristigen Bleibe läuft noch, nur nicht so auf Hochtouren, weil irgendwie doch alle mit ihrer aktuellen Wohnsituation relativ zufrieden sind.

Kommen wir aber mal zum eigentlichen Thema. Es geht diesmal nicht direkt um Sydney sondern eher um ein paar besuchte Reiseziele im Umland von Sydney. Palm Beach, die Blue Mountains und Jervis Bay. Im Prinzip könnte man sicherlich einen eigenen Artikel zu jedem Spot verfassen, aber sei’s drum, hier ein 3 in 1 Paket!

 Palm Beach

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Palm Beach, den Namen hat man doch schon mal gehört, oder? War mir auch zuerst nicht sicher ob ich da wirklich hinfahren sollte, zumal mein Auto, trotz großzügigen Ausstattungspakets, über keine amphibischen Fähigkeiten verfügt. So schlimm war’s dann doch nicht, das australische Palm Beach liegt gute 1 1/2 Autostunden nördlich von Sydney und nicht wie ursprünglich vermutet in Florida. Ob der Name einfach dem großen amerikanischen Vorbild aufgrund der Ähnlichkeit zu Palm Beach (Schmale Halbinsel/Landzunge) oder aufgrund der tatsächlich existierenden Palmen hat, ich habe keine Ahnung. Schön war es allemal!

Angefangen in einem tollen Restaurant direkt am Strand, über eine sehenswerte Tour im benachbarten Kuringgai Nationalpark und einem Ausklingen am Strand war alles dabei was einen schönen Tag ausmacht.

Blue Mountains

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Die Mutter aller Sightseeingtouren rund um Sydney. Wer mehr Asiaten als am Oktoberfest und im Schloss Neuschwanstein zusammen sehen will, der kommt in die Blue Mountains! Für mich sollte es Ende März mit meiner ehemaligen Arbeitskollegin Ricky, die ein paar Tage in Sydney zu Besuch war, auf Entdeckungsreise genau dorthin gehen.

Angefangen bei einer Aussichtsplattform die einen spektakulären Blick über die Blue Mountains bot..
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… und weiter auf dem Charles Darwin Path der auf steilen Pfaden den geneigten Touristen ins Tal zu den Wentworth Wasserfall und nach 2 1/2 Stunden wieder durchgeschwitzt ins, perfekt platzierte, überlaufene Cafe bringt. Spektakuläre Aussichten inklusive.

Die Blue Mountains haben übrigens ihren Namen aufgrund aufgrund eines blauen Schimmers (Der sogar ein wenig bei meinem Fotos zum Ausdruck kommt), dessen Ursprung ein ätherisches Öl ist, welches von Eukalyptusblättern abgesondert wird. Toller Tagesausflug, auch nur 2 1/2 Stunden in östliche Richtung von Sydney entfernt.

Jervis Bay

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Last but not least, mein persönliches Highlight und mit 3 Stunden in südlicher Richtung (Über Ostern auch gerne 5 Stunden) die weiteste Anreise.

Die Unterkunft war schön und praktisch zugleich. Ein Zimmer im vor kurzem renovierten „The Huskinnson“ Hotel, mehr als der Husky Pub bekannt. Das erste mal das ich in Australien ein Hotel gefunden habe was tatsächlich Zimmer anbietet, normalerweise ist Hotel hier nur ein Synonym für eine Pinte mit angeschlossenem Zockerclub! 😀 Der Weg vom Tresen ins Bett war so glücklicherweise nicht sonderlich weit.

Jervis Bay bietet wirklich alles was man an einem verlängerten Wochenende so braucht. Tolle Strände, mit dem weißesten Sand der Welt, einen riesigen Nationalpark, eine erlesene Auswahl an exotischen Tieren, gute Restaurants und Kneipen (Mit viel Live Musik!), wunderschöne Natur und Aussichtspunkte, Geschichte sowie tolle Rad- und Wanderwege.

Eine Jogginstrecke zum verlieben:

Nationalpark und Hyams Beach:

Ein Highlight war definitiv die Tierwelt.

Das erste mal Wallabies in freier Wildbahn (Damit meine ich lebend und nicht am Straßenrand liegend):
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Flying Foxes Kolonie (Auch als fliegende Hunde bekannt, größer und pelziger als Fledermäuse):
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Auf der Bootstour am Montag gab’s dann auch noch Delfine zu bewundern:
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Die Jungs mögen das Showbiz und anscheinend auch die vom Boot erzeugte Bugwelle. 10 Minuten lang surften die Flipper mit dem Boot.

Das war dann sozusagen mein erster Urlaub im Urlaub, ne feine Sache, Jervis Bay kann ich wirklich jedem der in die Nähe von Sydney kommt allerwärmstens empfehlen! Das Osterwetter war trotz aller schlechten Prognosen (gemäß meiner Kollegen: „Ostern ist das Wetter immer MISERABEL!!“) ganz hervorragend, Sonnenschein und 22 Grad.

Wie immer, euch ein schönes Restwochenende!

Liebe Grüße und bis zum nächsten mal,

Daniel

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